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Ich bin so fertig.

Einfach nur fertig. Ich würd am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und Schlafen.

Gestern war ich auf unserer Mitarbeitervollversammlung und hätte nicht gedacht, dass sich das zu einem Saufgelage entwickeln würde.
Wir (64 von 88 Mitarbeitern) haben uns eingefunden, um den Abschied unseres Chefs zu feiern, der nun 60 ist und das Chef-Amt abgibt. Er wird nur noch 20 Wochenstunden machen und möchte mehr Zeit für sich und seine Familie. Ist ein respektabler Grund, aber traurig ist es natürlich dennoch ein bisschen, denn als ich mir die Geschichte anhörte, wie alles entstand, wie er und die anderen anfingen, fand ich das doch schon alles sehr beeindruckend..
Joa, zudem haben Christin und ich uns am Buffet den Bauch vollgeschlagen (oder eher sie, mir war es unangenehm mich zu lange in der Schlange aufzuhalten und habe immer nur die Hälfte von dem mitgenommen, was ich eigentlich essen wollte). Nachdem wir dann ein kölnisches Liedchen zu ehren des Chefs anstimmen mussten (Niiiemaaals geeht man soo gaaanz….), wurde die Musik lauter, die Leute ebenso und viele der “Vorgesetzten” haben schamlos getanzt und die Tanzfläche wirklich abgerockt, muss man sagen. Ich war begeistert, aber mich dazu zu gesellen, hätte dann doch ein wenig lächerlich ausgesehen. Also hab ich mich zu denen gesellt, die es auch vorzogen zu sitzen und gequatscht. Jaaah, so sei es dann, dass ich mit Aufmunterung 6 Cocktails hinter mir habe (übrigens gab es am Eingang Begrüßungssekt und wurde vom Chef Willkommen geheißen *~*) und zwar: 2 Caipirinhas, 2 Sex on the Beach und 2 Tequila Sunrise. Pfah, war das geil. Die Stimmung war super, es liefen bekannte Schlager (die man halt mitgröhlen kann) und ansonsten war’s ein wirklich bunter Abend.

Und bevor ich’s vergesse: Jeder hat einen tollen Blumenstrauß und einen Warengutschein bekommen. Ich bin ja fast umgekippt, als ich hörte, dass die Menschen, die von Anfang an mit dabei waren, 1000€ bekommen haben. Ich hab etwas mehr als die Schüler bekommen, da ich wesentlich länger dabei bin. 20€ und das finde ich schon überaus großartig! Wie tollig!
Da bleibt einem echt die Spucke weg.

Ich bin dann so gegen 2 da raus (Wurde mit den Worten: “Musst du gehen?” – “Ja” – “Bist du besoffen?” – “Nein.” – “Dann musst du noch bleiben.” verabschiedet) und bin dann noch eine Viertelstunde in dem Kaff herumgeirrt, weil ich mich da überhaupt gar nicht auskenne und meine Sinne auch nicht mehr alle beieinander waren.

Aber: Es war toll.

Milow – You don’t know

Seitdem ich das im Radio gehört habe, habe ich zwischendurch immer wieder das Verlangen diesen Song zu hören. Fragt mich nicht warum, aber ich mag es. Es passt zu ziemlich jeder Stimmung.

Milow – You don\’t know

sometimes everything seems awkward and large
imagine a Wednesday evening in March
future and past at the same time
I make use of the night and start drinking a lot
although not ideal for now it’s all that I’ve got
it’s nice to know your name

You don’t know you don’t know
you don’t know anything bout’ me

an ocean a lake I need a place to drown
let’s freeze the moment because we’re going down
tomorrow you’ll be gone
you’re laughing too hard this all seems surreal
I feel peculiar now what do you feel
do you think there’s a chance that we can fall

you don’t know you don’t know
you don’t know anything about me
what do I know I know your name
you don’t know you don’t know
you don’t know anything about me anymore

I gave up dreaming for a while
I gave up dreaming for a while

I’ve noticed these are mysterious days
I look at it like a jigsaw puzzle and gaze
with wide open mouth and burning eyes
if only I could start to care
my dreams and my Wednesdays ain’t going nowhere
baby baby baby you don’t know 

you don’t know you don’t know
you don’t know anything about me
what do I know I know your name
you don’t know you don’t know
you don’t know anything about me

September 24, 2009Melli 3 Comments »
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Gedenket ihm!

Les Paul, der legendäre E-Gitarren-Erfinder und Star-Gitarrist ist im Alter von 94 Jahren gestorben.
Ich bin überzeugt, dass wir diesem Menschen verdammt viel zu verdanken haben!
94 ist ein stolzes Alter und ich bin sicher, dass auch später noch einige Menschen dankend (möglicherweise auch Musik hörend) an ihn denken werden.

Danke Les!

August 17, 2009Melli No Comments »
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