Archive for the ‘Alltaeglicher Wahnsinn’ Category

Song des Moments #14

Da ich  die letzte Zeit wieder in Amphi-Erinnerungen schwelge und seit 1 1/2 Wochen diesen Ohrwurm habe, dachte ich, ich präsentiere auch den Ohrwurm UND  den Auftritt auf dem Amphi. Man sieht leider nicht alles, aber die Tanzeinlage ist ein Muss! Und da bleibt mir nur noch zu sagen: “STEEEEEEEEEEEEVE!”
Und ich werde dann nun zum einhundertfünfizgsten Male mitsingen und aufpassen, dass mir das nicht draußen passiert.

And One – Traumfrau

Dezember 7, 2010Melli No Comments »
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Haselnussgebäck mit Schokoenden

Und noch ein tolles Weihnachtsrezept.
Diese Kekse hab ich am Wochenende probieren dürfen und gleich nach dem Rezept gefragt. Suuuuperlecker.

Zutaten:
220g Mehl
150g gemahlene Haselnüsse
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200g Butter

100g Vollmilch Kuvertüre

Ablauf:

Mehl, Haselnüsse, Zucker, Vanillezucker und Butter zu einem Knetteig zubereiten.

Den Teig 30 Minuten ruhen lassen (am besten kühl)

Danach den Teig in 1 cm dicke Rollen formen und diese in 4cm lange Stücke schneiden

Ofen auf 200°C vorheizen, Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und alles ca. 15 min backen.

In der Zeit die Vollmilch-Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

Nach dem Backen die beiden Enden des Nussgebäcks in die Kuvertüre tauchen und zum trocknen auf ein Kuchengitter legen.

Viel Spaß und guten Hunger!

Dezember 1, 2010Melli 1 Comment »
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Birthdaysong

Ich freue mich schon ein halbes Jahr darauf, den Song zum Anlass meines Geburtstages auf meinen Blog zu schmeißen. Toller Text, toller Song und natürlich toller Käsekuchen. ;)

Jetzt 20. Danke sehr. :D

November 17, 2010Melli 8 Comments »
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Dailybooth

Haha, da ich die Tage eine Webcam von einem guten Freund bekommen habe, dachte ich, och, melden wir uns mal bei Dailybooth an und sehen, was passiert.

Joa, Ergebnis ist ganz lustig.
Wenn man ein Bild macht, taucht das kurz im Livefeed auf, jeder der gerade im Livefeed ist, kann’s begutachten (eine Zeit lang, denn da live aktualisiert sich das ja immer wieder) und man kann, ähnlich wie bei Twitter bestimmten Leuten folgen und ihnen Nachrichten schreiben.
Man kann auch einstellen, ob die Bilder im Livefeed angezeigt werden sollen, also alles nach den eigenen Wünschen anpassen. Eignet sich für private, sowie auch andere Aufnahmen. Resonanz ist relativ hoch. :)

Meiner Meinung nach nichts ernstes, aber ab und an eine nette Beschäftigung, für langweilige Stunden/Minuten. :)

Wer kennt es, wer ist dort? Euer Ding, oder eher nicht so?

November 15, 2010Melli 3 Comments »
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Lebensmüll

Letztlich lief ich morgens durch die Kälte, den üblichen Weg zum Bus. Ich lief bergab, überquerte die Straße, kam an einem Briefkasten, einem Altenheim und einem Haus vorbei (Wer tut das nicht?). Ich stopfte einen Brief in den besagten Briefkasten und stellte fest, dass dort beim Altenheim Sperrmüll war. Während ich der Bushaltestelle näher kam, sahen meine Gedanken etwa so aus “Verdammt, ich müsste auch mal Sperrmüll bestellen”. Ja, ihr habt richtig gehört: Sperrmüll bestellen. Hier gibt es keinen allmonatlichen und regelmäßigen Sperrmüll. Hier muss man  den anmelden und abholen lassen und 2x im Jahr hat man den frei.

Nun stand ich da also, an der Bushaltestelle, wartete auf meinen 6.16 Bus, mit meinem Kaffee-to-go (die Becher gibt es bei Ebay, falls es euch interessiert und somit kann ich länger schlafen, außerdem reduzieren sich meine Spültassen um mindestens 50%) und dachte darüber nach, was ich auf den Sperrmüll schmeißen könnte.

Nach getaner Arbeit lief ich eben den oben benannten Weg verkehrt herum und blieb abermals an dem Briefkasten stehen um zu sehen, wann dieser geleert würde. Mein Blick blieb auf dem Sperrmüll hängen und dann wurde mir erst richtig bewusst, was mir morgens noch gar nicht klar wurde: Der Sperrmüll bedeutete Tod. Nicht überall so deutlich, wie vor dem Altenheim, aber Tod für jene Lebensbruchstücke, die keinen Platz mehr in einem Leben fanden.

Und nun stand da ich da und analysierte Bilder mit alten Rahmen, die durchgesessene Eckbank mit altem verschrobenen Muster und die Schubladen, die dort wie offene Bücher lagen. Ich dachte mir ein Leben dazu aus und wurde traurig darüber, dass es anscheinend niemanden gab, der die Bilder wenigstens als Erinnerung behalten wollte.

Der Mensch ist fort und mit ihm seine Erinnerungen, sein Leben und ebenso sein Hab und Gut.

November 5, 2010Melli 8 Comments »
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Song des Moments #13

Nun, hier folgt Song des Moments Nummer 13, den ich im Moment einfach nur dauerhaft hören könnte. Viel Spaß damit :)

Oktober 24, 2010Melli No Comments »
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Twitter – Das Ende

Heute ist der Tag gekommen, an dem ich mich bei Twitter löschen werde.

Warum, fragt ihr?

Ich erklär es ziemlich simpel und hoffe auf nicht zu viel Unverständnis zu stoßen.

Twitter war anfangs ein Spaß für mich, eine Langeweilevertreib, einfach die Lust irgendwas sinnloses in die Welt hinauszuschreien. Ich hab nette Menschen zum Quatschen kennengelernt, habe Spaß mit ihnen gehabt und tolle Tage verlebt.
Dieser Spaß ist allerdings nun nicht mehr vorhanden. Natürlich habe ich nach wie vor Spaß mit dem ein oder anderen und spreche gern mit ihnen (daher möchte ich an euch appellieren mir eure Kontaktdaten zu schicken, solltet ihr auch Interesse daran haben) und die wichtigsten Menschen habe ich im Icq.

Die momentane Situation ist aber so: Es gibt nicht immer nur gute Menschen hier draußen im Internet, es gibt nicht immer nur tolle Leute und es gibt Menschen, die dich verletzen. RICHTIG verletzen. Wenn das ganze auch noch in Hetze ausartet, oder man dauernd von unbeteiligten Menschen irgendwas erfährt oder in den Arsch getreten wird, macht die Sache keinen Spaß mehr. Man freut sich nicht mehr darüber, eine Direktnachricht zu bekommen, weil sie eh nur Vorhaltungen enthält und man hat keinen Spaß mehr daran etwas zu twittern, was von Menschen dauernd falsch verstanden wird.  Genauso, möchte ich nicht dauernd zwischen den Zeilen lesen müssen. Ich weiß nicht, wie viele Menschen da mittlerweile involviert sind, aber es scheinen nicht unbedingt wenige zu sein.

Ich will – in dieser Sache – einfach nur noch meine Ruhe, meinen Frieden. Nichts mehr lesen, nichts mehr hören. Stille. Ich will mir über meine eigene Situation klar werden.

Twitter ist außerdem zeitaufwendig. Sehr zeitaufwendig, wenn man sich wie ich dauernd in Gespräche verstricken lässt. Diese Zeit kann ich aber nicht immer aufbringen. Das ist mir zum einen übel genommen worden und zum anderen komme ich zu nichts, wenn ich darauf nicht mal achte.  Es gibt wichtigeres im Leben und ich habe auch noch andere Baustellen an denen ich arbeiten muss und will.
Ich werde aber auch weiterhin ein offenes Ohr haben für euch, das ist gewiss.

Und hier möchte ich nochmal allen danken, die für mich da waren, die jedes Leid und jede Freud mit mir geteilt haben und die einfach großartig sind.

Konna (@_konna_) Timm (@Rakaniaz) , Tom (@darktom) , Maik (nicht mehr bei Twitter),  Alex (@dqmhose) , Tari (@Tariaswen), Hannah (@aHeadwork), Ursu (@1QUrsu), Luuuukas (@Luumus), Eddü (@vsxed), Chris (@Christhulhu) und noch vielen anderen.  Mir fallen akut nicht alle ein, also nicht böse sein.

Macht’s gut. <3

Oktober 20, 2010Melli 20 Comments »
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Zeit

Tja, die gute alte Zeit. Wenn man Spaß hat, dann rennt sie, fliegt fast und wenn man auf etwas wartet, ziehen sich die Minuten wie Kaugummi und kleben an allem, was sie zu fassen kriegen. Dementsprechend kommt es einem vor, wie Stunden.

Gerade im Moment frage ich mich, wo die Zeit bloß hinrennt. Sie rennt und rennt und rennt. Sie gerät nicht ins Straucheln, wird niemals atemlos. Aber ich.
Mir geht das einfach viel zu schnell.

Nehmen wir allein heute. Es ist Sonntag, 18:15. Wo ist der Tag geblieben? Was habe ich getan? Nichts. Ich bin aufgestanden, habe gekocht, etwas herumgesessen. Schon war der Tag vorbei.

In 3 Monaten werde ich 20. 20, Leute. Das sind nur 10 Jahre bis zur 30, oder? 10 Jahre, die vermutlich verfliegen werden.
Früher wünschte ich mir, ich würde schnell älter, damit ich all die Rechte bekäme, die die älteren eben so hatten.  Und jetzt wünsche ich mir, ich würde wieder jünger, weil die Zeit, die man beim älter werden verliert, nicht mehr aufzuholen ist und weil die Zeiten, die man erlebte, einfach die besten waren.

Wem geht es genauso? Ist das der Preis den man dafür zahlt?

Ich weiß aber, dass ich noch viel Zeit habe und zur Not lungere ich halt auch noch mit 30 in den Parks, benehme mich daneben und mache die Zeit, zur besten, die ich habe. Damit ich auch mit 40, 50, 60 rumjammern kann, wie schön die alten Zeiten waren.

August 22, 2010Melli 2 Comments »
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XPERIA X10 im Test

Wie  ich schon einmal erwähnte, teste ich dank trnd (www.trnd.com) das Sony Ericsson Xperia X10.

Hier ein paar Fakten zum Smartphone:

  • Kratzfestes 4 Zoll TFT Touch-Display
  • 8,1 Megapixel Kamera mit Makrofunktion, mehreren Aufnahmemodi uvm.
  • Gesichts-, Personen- und Lächelerkennung
  • HSPA Datenübertragung und aGPS
  • Android
  • Timescape und Mediascape (Vernetzung)
  • In Schwarz oder weiß
  • 1 GHz Prozessor
  • 1GB interner Speicher (bis zu 16 GB erweiterbar)
  • Gewicht: 135 g

Das Xperia liegt gut in der Hand, ist leicht, ohne dabei billig zu wirken und ist in weiß der Hingucker schlechthin. Das Display ist riesig und leicht zu bedienen. Das Akku ist leicht einzusetzen, auch wenn ich mir da ein bisschen mehr Stabilität gewünscht hätte – die Klappe wirkt zerbrechlich. Die Anfangseinstellungen sind schnell gemacht, Apps geladen und dann kann es schon losgehen. Sehr fix!
Im halbvollen Zustand hielt das Akku schon recht lang, was ich von meinem 3G überhaupt nicht mehr gewohnt bin (mal abgesehen davon, dass es gar nicht mehr funktioniert)… Gut finde ich auch (wenn das wiederverbinden nicht so lange dauerte), dass das Smartphone im Ruhezustand aus dem WLAN geht. Das spart Akku.

Absolute Pluspunkte des Xperias:

  • Lange Akkuvorhaltezeit
  • einfache Bedienung
  • Superleicht an den Pc anzuschließen
  • Ladegerät und Computerkabel in einem
  • Elegantes Aussehen
  • Flink und immer aktuell
  • Viele vorinstallierte Apps
  • Timescape kann man woanders hin platzieren
  • Super Fotos!

Mankos des Xperias:

  • Akkuklappe wirkt instabil und zerbrechlich
  • Timescape  aktualisiert (wenn automatisch) sehr langsam
  • VZ-Verbindung aktualisiert nicht oder stürzt ab
  • Keine eigenen Wecktöne (Sorry, das hat mir immer Freude bereitet)
  • Verbindet zeitweise sehr, sehr langsam zurück ins WLAN

Nächster Artikel: Vergleich zum Iphone 3G.

August 10, 2010Melli No Comments »
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Nachruf

Es tut mir leid, dass ich meinen Blog zur Zeit sehr vernachlässige.
Das Leben ist nicht immer leicht, es birgt Schwierigkeiten, Ecken und Kanten und dennoch geht es immer irgendwie weiter.
Im Moment bin ich an so einem Punkt angelangt – im Augenblick scheint es auf der Stelle zu stehen, weiß nicht wo und wie es weitergehen wird. Aber es wird weitergehen (müssen)!

Mein Vater erlag seiner Krankheit am 11.7.2010 im Alter von 52 Jahren.
Ich denke, es werden so einige bei Twitter mitbekommen haben, auch, dass er Lungenkrebs hatte. Meine engsten Freunde waren und sind informiert.
Ich habe eine Weile überlegt, ob ich das öffentlich machen soll, hatte mich eigentlich dagegen entschieden, auf Grund der vielen Vorurteile (Aufmerksamkeit und was weiß ich nicht.)
Jetzt jedoch hab ich mich dafür entschieden, den Nachruf meines Vaters auf meinem Blog zu veröffentlichen, vielleicht auch, weil ich nicht an seiner Beerdigung teilhaben kann, weil mir nichts von ihm bleibt, außer den Erinnerungen und dem, was ich von ihm habe. Vielleicht nur das, die Gedanken und Worte, die ich vielleicht niemals mehr sagen kann. Die Email auf die ich niemals eine Antwort erhalten werde.

Die Tage im Schwimmbad, im Irrgarten, der Tag am Meer, der Geruch seines Rasierwassers, die Tage im LKW, die Grillabende usw.
Das sind Erinnerungen, die ich immer in meinem Herzen behalten werde.

Mein Vater war ein sehr guter Mensch. Er hatte seine Macken, aber wer hat die nicht?
Ich wüsste nicht, dass er jemals jemandem gegenüber etwas bösartiges gesagt, oder getan hätte. Natürlich gab es auch Momente, da hat er geflucht, geschrien, natürlich auch Fehler gemacht. Fehler sind menschlich. Aber im Grunde war er ein guter Mensch.
Vieles habe ich früher nicht verstanden, tue es aber heute – denke ich.
Mein Vater hat sein Leben lang gearbeitet, war selten krank und es ist unvorstellbar, was da jetzt passierte.

Ich denke an all die Dinge, die Erlebnisse, die ich mit ihm hätte teilen können. Leider kann ich das nun nicht mehr.

Ich hoffe, dass es dir da wo du jetzt bist besser geht! Dass du nicht zu Leiden hast, mit einem weinenden und einem lachenden Auge hier runter schaust (oder was auch immer) und über uns schimpfst, lachst, richtest, mit Oma und deinen anderen Bekannten, deinem Vater über uns redest, vielleicht erzählst, was so los war, dich beratschlagst. Genauso, wie du es im Leben getan hast.

Ich danke dir für all die schöne Zeit.

Ich liebe und vermisse dich.

Juli 14, 2010Melli 5 Comments »
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