Wie so oft, wenn ich schlecht schlafe oder träume (was leider der Fall war) denke ich am Tag danach zu viel nach. Es ist fast, als müsse man das, was man nachts nicht verarbeiten konnte, am Tag darauf nachholen.
Ich konnte auf Grund von übertriebenen Hitzewallungen und gleichzeitig wieder Schüttelfrost nicht einschlafen. Wenn ich ein Fieberthermometer hätte, könnte ich euch sagen, ich hätte Fieber gehabt – so allerdings vermute ich es einfach nur. Natürlich könnte ich das auch googlen, aber eigentlich bin ich nicht scharf drauf, hinterher zu glauben, ich müsse auf jeden Fall an irgendeiner Krankheit sterben. Man kennt das ja, gib ein Symptom bei Google ein und er spuckt dir gefühlte 300 Krankheiten dafür aus.
Abgesehen von der Müdigkeit geht es mir aber wieder gut. Moment, wo ist die Müdigkeit? Wir haben bald 3 Uhr morgens. :O
Na ja, wie dem auch sei. Kennt ihr eine der bekanntesten Fragen?
Warum ist die Welt so ungerecht? Eine Frage die mit einer geschätzten Million anderer Fragen einhergeht. Ich nenn’ euch mal ein paar Beispiele.
- Warum werden die, die es am wenigsten verdienen krank und die Menschen, die anderen Leid antun, werden es nicht?
- Warum bekommt nicht jeder nur das, was er auch verdient?
- Warum kommt man als Arschloch weiter, als die anderen?
- Warum bilden sich Menschen ein, sie seien über andere erhaben oder können ihnen grundlos weh tun?
Natürlich gibt es da mehr, aber jeder kennt die Gedanken, jeder kennt die Fragen, die ich mir heute stellte.
Ich für meinen Teil versuche zu glauben,
dass jeder irgendwann bekommt, was er verdient und wenn es noch so lange dauert.
Also, ihr schlechten Menschen da draußen, macht euch gefasst.